Projekt Beschreibung

Einführung einer neuen Dispositions-Software zur Auftragsoptimierung

In mehreren Autohäusern eines deutschen Volumenherstellers wurde im Rahmen von Coaching die Anwendung und prozesssichere Nutzung des Web-basierenden Lagerverwaltungssystems „RIM (Retail Inventory Management)“ eingeführt.

RIM ist ein automatisiertes, EDV-gestütztes Lagerverwaltungssystem für das Teile- und Zubehörlager der Handelsbetriebe.

Das System steuert genau die benötigten Ersatzteile nach Verbrauch des Händlers unter Berücksichtigung des Bundesdurchschnitts.

Somit wird eine sehr wirtschaftliche Lagerhaltung ermöglicht, die eine Überbevorratung und somit Kapitalbindung vermeidet. In den Autohäusern wurden insbesondere die Prozessabläufe der systematischen Auftragsvorbereitung (Vorkommissionierung), Teilbereitstellung für die Werkstatt sowie die manuellen Eingriffe in das System RIM geschult.

Der Schwerpunkt lag im Coaching Bereich auf dem Erzielen eines Systemnutzungsgrades von mindestens 80% bei der Bearbeitung von Lagerstrategievorschlägen.

Eine Softwareinstallation war nicht erforderlich, da das Programm webbasierend ist.

Es wurden 8 Unternehmen beraten.

Hauptnutzen sind:

  • Verringerung der Kapitalbildung durch Reduzierung des Teilebestands im Partnerlager um bis zu 70%, bezogen auf das Sortiment gängiger Teile
  • Tägliche Belieferung der RIM-Bestellungen
  • Minimierten des Risikos obsoleter, nicht gängiger Teile im Partnerlager
  • Senken der Beschaffungskosten
  • Erhöhung der Lagerumschlagshäufigkeit auf Werte zwischen 6 bis 8
  • Verbesserte Verfügbarkeit der Standardteile
  • schnellere Reparaturzeiten
  • Weniger Wiederholbesuche
  • Erheblicher Zeitgewinn für den Teiledienstmitarbeiter
  • Harmonisierung der Lagerbewegungen
  • Verringerung des Handlings im Wareneingang
  • Schnellerer Reaktion auf antizyklische Umsätze

Am Beratungsprojekt waren keine anderen Firmen beteiligt.

Die wettbewerbsneutrale Beratung wurde gewährleistet, dass alle Betriebe die Beratungsleistungen anforderten.

Alle Projekte wurden inhaltlich auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Autohauses ausgerichtet und angepasst.